Ausgabe Mai 2026
Liebe Tierfreudinnen und Tierfreunde,
liebe Spenderinnen und Spender der Arche Noah Wiedlisbach und der Tierhilfe Tirana
Wir haben einen dringenden Hilferuf von Maria aus Tirana erhalten.
Sie musste sich einer Operation unterziehen, bei der ihr 3 Bypässe eingesetzt werden mussten. Diese Frau, die aus dem Bündnerland nach Albanien zog, um dort den Tieren in Not eine Chance auf ein lebenswertes Leben zu ermöglichen und die auch sonst Ihr Leben lang notleidenden Tieren geholfen hat, ist nun selber auf Hilfe angewiesen, da sie jeden Rappen den sie besass für die Tiere ausgegeben hat.
Ich weiss noch als wir, Esther Arni und ich, ganz zu Anfang die ersten Kontakte mit Maria hatten (das sind sicher bald über 20 Jahre her), es war ein bitterkalter Winter und der Ofen von Maria war kaputt, die Fenster alt und undicht und sie hatte all die Tiere die Schutz suchten bei sich in ihrer Behausung aufgenommen. « Ich wäre froh, wenn ihr mich mit Futter unterstützen könntet, irgendwie geht’s dann schon» sagte sie uns damals.
Jetzt geht es nicht mehr ohne unsere Hilfe. Die Operation ist gut verlaufen und die Ärzte geben ihr eine gute Prognose, dass sie sich auch noch die nächsten 20 Jahre um die Tiere kümmern kann. Das aber nur, wenn sie jetzt auch die entsprechende Nachbehandlung erhält.
Damit die Operation überhaupt durchgeführt wurde, mussten dem Spital eine Vorauszahlung von Fr.18'000.— geleistet werden. Dieser Betrag wurde von diversen Bekannten zusammengetragen und ausgeliehen. Nun wird aber noch weit mehr benötigt für die notwendigen Therapien und Medikamente.
Unterdessen wurde ein Crowdfunding bei wemakeit.com gestartet, um Maria zu helfen die Kosten, die auf sie zukommen, zu decken. Dieses wird noch bis zum 6.6.2026 online sein:
https://wemakeit.com/projects/ein-herz-fuer-tiere-2026
Bitte helfen Sie uns zumindest die benötigte Grenze von Fr. 18'000.—zu erreichen, denn es gilt das «Alles oder Nichts»-Prinzip: Nur wenn das Finanzierungsziel erreicht oder übertroffen wird, werden dem Projekt die Gelder ausgezahlt, die Spender werden erst dann belastet.
Um für Maria zu spenden, kann aber auch auf das Konto von Annette Blattner (Freundin vom Lebenshof im Ring CH) einbezahlt werden.
Sie leitet alle Gelder an Maria weiter und es wird transparent informiert.
Kontoverbindung:
Annette Blattner, Raiffeisen-Konto IBAN: CH1980808007233166960
Das Center ist währenddessen gut betreut durch mehrere engagierte VolontärInnen und die Mitarbeiter. Auch hier braucht es natürlich weiterhin laufend Spenden für die Tiere. Die Futter- und Tierarztkosten bleiben nicht aus und auch die Lohn- und Mietkosten werden nicht geringer. Wir von der Arche Noah Wiedlisbach unterstützen das Center der Tierhilfe Tirana weiterhin und sind um jeden Zustupf froh.
Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde im Namen der Tiere im Center Tierhilfe Tirana - bitte helfen Sie, dass Maria sich bald wieder um ihre Tiere kümmern kann, und spenden Sie auf
https://wemakeit.com/projects/ein-herz-fuer-tiere-2026 .
Dafür danken Ihnen alle mit einem herzlichen Miau, Wuff, Iaah, Gewieher, Gegacker und Quak von Herzen.
Ausgabe Februar 2026
Sehr geehrte Gönnerinnen und Gönner der ARCHE NOAH Wiedlisbach
Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde
Schon in den ersten Tagen des neuen Jahrs wurde unsere Hilfe benötigt.
Die Tierhilfe Tirana machte einen dringenden Spendenaufruf, um den Futtervorrat aufzustocken, der das Überleben, der über 500 Tieren über den Winter gewährleisten soll. Die Wintermonate sind für die Tiere in der Tierhilfe Tirana und auch für Maria und ihr Team jeweils eine sehr grosse Herausforderung.
Dank Ihrer Spende liebe Tierfreund/-innen konnten wir uns mit einem namhaften Betrag an diesem Aufruf beteiligen. Wir werden Maria weiter aktiv unterstützen und auch unser Kastrationsprogramm in Albanien läuft weiterhin. Deshalb sind wir auch in Zukunft auf Ihre Spende angewiesen.
Spenden mit dem Vermerk «Tierhilfe Tirana» kommen voll und ganz der «Rasselbande» von Maria zu gute.
Katastrophal waren die schlimmen Nachrichten aus dem Tierheim «das letzte siebte Leben» in Sibirien, das wir auch schon öfters unterstützt haben. Ein grausamer Brand zerstörte das Tierheim samt Unterkünften von Svetlana und ihren Helfern. Alle Tiere mussten evakuiert werden und mehrheitlich erlitten sie starke Verbrennungen, Rauchvergiftungen und Verletzungen. Svetlana und ihre Helfer blieben Gott sei Dank unverletzt sie haben aber alles verloren. Dank Ihrer Unterstützung konnten wir den Tieren von Svetlana eine sofortige Spende zukommen lassen. Immense Tierarztkosten und Kosten für den Wiederaufbau stehen an.
Das Tierheim benötigt in dieser Situation weiterhin dringendst unsere Hilfe. Bitte spenden Sie mit dem Vermerk «das letzte siebte Leben».
Vielen Danke für Ihre Unterstützung.
Wie wir bereits in den sozialen Medien, via unsere Homepage und unserem Schreiben erwähnt haben, möchten wir in unseren diesjährigen Newsletters vor allem diejenigen Menschen vorstellen, die sich in den verschiedenen Tierstationen unermüdlich um die armen und hilfsbedürftigen Tiere kümmern.
Unsere -
1.Etappe im Januar führte uns zu
Esther Müller und ihrer «Wild-Katzenkolonie» in Wiedlisbach
Esther Müller durften wir ganz zu Beginn der ARCHE NOAH an unserer ersten Marktteilnahme in Wiedlisbach kennen lernen. Schon ihr ganzes Leben lang standen bei ihr Tiere und Kinder an erster Stelle. Schnell entstand eine grosse Freundschaft zwischen ihr und Esther Arni. Sie erzählte, dass sie seit 1979 bei einem Bauernhof in Wiedlisbach wilde Katzen füttern würde sofern es denn ihr Portemonnaie zuliesse. Schnell war für Esther Arni klar, da musste etwas unternommen werden. Tagelang haben dann die beiden Frauen unzählige Katzen eingefangen und kastrieren lassen. Junge Katzen konnten danach platziert werden und die älteren, bei denen eine Platzierung nicht möglich war, wurden wieder am gleichen Ort freigelassen. Die ARCHE NOAH hat dann, dank Spendenaufrufen, die Kastrationen finanziert und so viel wie möglich Katzenfutter organisiert, dies musste allerdings noch mit Teigwaren «gestreckt» werden.
Aktuell sind alle Katzen, ausser zweien, kastriert. Diese beiden konnten leider noch nicht eingefangen werden, aber Frau Müller ist zuversichtlich, dass dies spätestens im Frühling möglich sein wird. Bis dann werden aber sicher noch ein paar weitere Büsis dazukommen, denn gemäss Esther Müller, kommen immer um die Ferienzeit neue dazu, die leider auf der Autobahn oder beim Hotel Al Ponte ausgesetzt werden.
Seit nunmehr über 30 Jahre füttert Frau Müller die «Wild-Katzen» zwei Mal pro Tag. Es gibt einzelne, die sie heute streicheln kann, aber die Mehrheit will einfach nur satt werden und traut den Menschen nicht so recht über den Weg.
Pro Tag verbraucht Esther Müller, ca. 1 ½ kg Trockenfutter und nochmals so viel Nassfutter. Begleitet wird sie oftmals von ihrem 8-jährigen Enkel, welcher in Notsituationen auch schon allein die Fütterung übernommen hat. Die Büsis finden zum Schlafen Unterschlupf in einem Stall im Stroh - der Bauer lässt dafür extra die Türe einen Spalt weit offen. Ein Problem ist aktuell der Fuchs. Er stiehlt zwar weder das Fressen noch verletzt er die Katzen, NEIN er «stibitzt» die Fresstöpfe. X mal fehlten Fressnäpfe. Der kleine Enkel, kam einmal ganz erschüttert zurück: «es ist wieder eine Schüssel zerschlagen, Grosi und ein Futtergeschirr weg, aber ich hab ganz bestimmt nichts gemacht!» Ein paar Tage später, als Frau Müller in Wangen an der Aare mit dem Auto über die Holzbrücke fuhr, sah sie plötzlich den «verlorenen» Futternapf. In der Regel sind diese Futternäpfe jedoch unauffindbar.
Liebe Spender/-innen, gerne würden wir deshalb für die Wildkatzen in Wiedlisbach nebst den immer benötigten Kastrationen und dem Futter auch neue Futternäpfe anschaffen, die vom Fuchs nicht mehr mitgenommen werden können. Ebenfalls benötigt wird auch ein Fangnetz mit einer Teleskopstange. Dies wäre sehr praktisch um verletzte Tiere einzufangen, was leider aufgrund der nahgelegenen Strasse immer wieder vorkommt. Esther Müller findet auch immer wieder verletzte Wildvögel, die sich dort aufhalten. Schon mehrmals konnte sie diese nach Sempach oder zum Tierarzt bringen. Vielleicht haben Sie ja noch ein solches Fangnetz das sie nicht mehr brauchten, wir wären sehr froh darum.
Spenden Sie für die «Wild-Katzen Wiedlisbach» und unterstützen Sie so Esther Müller in ihren Bemühungen. Ganz herzlichen Dank für Ihre Hilfe.
Frau Müller ist eine einzigartige tolle Frau mit einem extrem grossen Herz. Als sie noch einige Jahre jünger war, hat sie sich auch sehr für benachteiligte Kinder eingesetzt hier in der Schweiz und im Ausland und hat Sammelaktionen von Kleidern und Spielsachen organisiert. Sie hat für uns dutzende Kränze gewunden, Guätzli gebacken, Konfitüre eingekocht die wir an den Märkten verkaufen konnten. Liebe Esther, ein ganz herzliches Dankeschön für deinen grossartigen Einsatz für Mensch und Tier!
Unsere-
2. Etappe im Februar führte uns zu
René und seine Tiere nach Courgenay
René hat sich sein ganzes Leben lang um Tiere gekümmert. Bis ins Jahr 2017 besass er eine eigene Transportfirma, welche sehr gut lief und ihm ermöglichte, diversen Tiere ein sicheres zu Hause zu geben. Auf einem Bauernhof in Sulz, betreute er und seine Frau, mehrere Tiere, welche sie vor dem Tod gerettet hatten. Ein tragischer Unfall veränderte sein Leben jedoch komplett, er verlor alles. In dieser schweren Zeit machte er Bekanntschaft mit Esther Arni und der ARCHE NOAH, es war klar, dass hier geholfen werden musste. Seither unterstützt die ARCHE NOAH Wiedlisbach die Tiere von René.
Heute betreut René auf einem alten Hof in Courgenay noch eine Stute (32 Jahre), 1 Pony (25 Jahre) und ein Shetlandpony (15 Jahre) sowie insgesamt 24 Katzen, die nicht vermittelbar waren. 16 Büsis leben mit ihm im Haus und 8 Büsi’s draussen im Stall, da diese nicht so zutraulich sind und nicht mit ins Haus kommen wollen. Den Katzen gefällt es offensichtlich bei René, wie ein Beispiel einer Katze eines verstorbenen Nachbars zeigt. Die Erben haben das Büsi bei sich aufgenommen, aber die Katze zieht es vor, bei René Unterschlupft zu finden. Diverse Male hat die Katze den Weg vom ca. 20 km entfernten neuen Zuhause auf sich genommen, um wieder zurück zu René zu kommen. Sie fühlt sich bei ihm wohl und hat bei René und seinen Tieren nun ein neues Daheim gefunden.
Alle Katzen, ausser Bläcky der sehr scheu ist, sind kastriert. Bläcky ist eines der letzten Büsis, das René gebracht wurde, weil es unerwünscht war bei seinem Besitzer. Ziel ist es natürlich, auch ihn noch zu kastrieren. René hofft, dass er in nächster Zukunft noch ein bisschen zutraulicher wird sodass der Stress dann weniger schlimm wäre für ihn.
Alle diese Tiere benötigen einiges an Futter. Das monatliche Haushaltsbudget von René wird dafür mit ca. CHF 900.00 belastet. René selber lebt lediglich von der AHV und wenn da die Miete für das alte Haus bezahlt ist, bleibt nicht mehr viel übrig. Da es sich um ein altes Gebäude handelt, sind die Nebenkosten sehr hoch, da ist es klar, dass René für das Futter und die Einstreu der Tiere auf Hilfe angewiesen ist. Auch Kastrations- und Tierarztkosten übersteigen seine Möglichkeiten bei weitem. Doch sich von seinen Tieren zu trennen, kommt für René nicht in Frage, lieber spart er sich jeden Franken vom Mund ab. Für die Zukunft wünscht sich René, dass es seinen Tieren gut geht und er noch lange die Möglichkeit hat, für sie alle da zu sein.
Bitte unterstützen Sie René und seine Tiere, damit sein Wunsch in Erfüllung geht. Ein ganz grosses Dankeschön.
Was seine Tiere, ausser dem täglichen Fressen noch benötigen, wären Katzen Iglus zum Chillen und Relaxen. Falls Sie solche zum Abgeben hätte, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns dies mitteilen würden.
Sie erreichen uns unter Tel. 078 627 84 85 oder per Mail an [email protected]
Unsere Etappen werden auch in den kommen Wochen weitergehen, besuchen Sie ab und zu unsere Homepage dort werden wir Sie jeweils kurz über unsere nächste Station informieren.
Danke sagen wir und die Vierbeiner der Tierhilfe Tirana, die Wildkatzen Wiedlisbach, René und seinen Tieren sowie das Tierheim «das letzte siebte Leben» in Sibirien. Doch unzählige andere Tiere warten noch immer auf Hilfe und Schutz. Gemeinsam können wir auch in diesem Jahr wieder viel bewegen.
Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit und danken Ihnen für Ihre Spende im Namen aller «hilflosen Schützlingen»
Mit einem grossen «Vergeltsgott» und herzlichen Grüssen
Ihr ARCHE NOAH Wiedlisbach Team
Ausgabe 02/25
Sehr geehrte Gönnerinnen und Gönner der ARCHE NOAH Wiedlisbach
Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde
Zum Jahresende möchten wir Ihnen nochmals Einblick in unsere nie endende, manchmal frustrierende, harte, emotionale und ab und zu auch risikoreiche Arbeit geben. Da diese aber auch mit viel Befriedigung, Freude an den geretteten Tieren und deren neuen, wunderschönen Zuhause verbunden ist, geben wir nicht auf und führen unser Engagement weiter.
Weitere von uns unterstützte Projekte in diesem Jahr:
ARCAnna – Private Tierhilfe
Zusammen mit Volontärinnen kümmert sich die private Tierhilfe ARCAnna seit 2019 um hilflose Streunerkatzen und -hunde in Apulien (Italien). Die ARCHE NOAH Wiedlisbach hat diese Organisation schon früher unterstützt.
Ein neuer Hilferuf erreichte uns zum Frühlingsbeginn. In den betreuten Wildkolonien mussten ungefähr 30 Neuzugänge dringendst sterilisiert/operiert werden.
Wie überall fehlen auch dort die nötigen Finanzen. In Süditalien werden Katzen und Hunde oft der Natur überlassen.
Dank Ihnen, liebe Spenderinnen und Spender, war es möglich ARCAnna finanzielle zu unterstützen und so konnte zusätzliches Tierelend verhindert werden.
Lebenshof Hashüsli in Walterswil
Im Hashüsli finden Tiere mit einer schweren Lebensgeschichte und daher aussergewöhnlichen Bedürfnissen ein Zuhause auf Lebzeiten. Alle diese Pferde, Ponys, Rinder, Schafe, Katzen, Mini- und Hausschweine sind krank oder stammen aus ehemaligen Vernachlässigungen mit Traumata. Auf dem Lebenshof von Beatrice Lehmann haben sie nun einen Unterschlupf gefunden.
Ein solcher Lebenshof ist natürlich mit enormen Kosten verbunden. Bea ist sehr dankbar für unsere Unterstützung die sie regelmässig nötig hat.
Dieses Mal wurden von uns vor allem die Mini-Shetlandponys Joe und Jimmy unterstützt. Sie lebten über 2 Jahrzehnte lang in einem Eselheim, auf kleinstem Raum eingesperrt. Die Tiere dort waren schwer vernachlässigt und als sich der Besitzer des Hofes krankheitshalber gar nicht mehr kümmern konnte, wurde das Heim geschlossen und eine gute Seele begann, alle 30 Tiere zu vermitteln. Für Joe und Jimmy interessierte sich jedoch niemand. So holte Bea die beiden ab, zusammen mit einem Dritten Shetland-Pony das am Verhungern war. Die Gesundheitliche Situation der Ponys war schlimm und brauchte verschieden, auch weiterführende Behandlungen, welche wir auch in Zukunft unterstützen werden.
Jimmy ist ein richtiges Schlitzohr. Er wiehert zur Begrüssung immer und liebt es gekrault zu werden. Wenn er sich freut galoppiert er auf der Weide umher und mach kleine Luftsprünge. Er ist zwar der Chef der beiden, aber eigentlich ein grosser Angsthase.
Joe ist sehr ruhig und weise. Er arbeitet viel energetisch und sorgt sich um die anderen Tiere. Er spürt im Voraus, wenn es einem Tier nicht gut geht und zeigt dies an. Er selber hat schon viel Schlimmes überstanden und wenn es ihm gut geht, kann er auch mal Jimmy zurechtweisen.
Sie sind beide allerliebst und der eine geht nicht ohne den anderen. Die Beiden sind für Ihre Spende sehr dankbar.
der Webseite vom Lebenshof finden Sie auch etliche Veranstaltungen und Bea freut sich immer über angemeldete Hofbesuche!
OPEB - Organisation pour l’eau et la biodiversité Haute-Saône
Diese im Jahre 2019 gegründete Organisation ist dem Gewässer- und Artenschutz gewidmet. Aus Umwelt-, Tier- und Artenschutzgründen engagiert sich dieser Verein seit Ende 2022 ebenfalls gegen die übermässige Ausbreitung von Strassenkatzen.
Im Jahr 2024 wurden in fünf Gemeinden massive Kastrationskampagnen durchgeführt und total 185 streunende Katzen sterilisiert oder kastriert. Die meisten davon konnten dank diesem Einsatz operiert werden, bevor sie erstmals Junge zur Welt brachten.
Jungkatzen und ältere zahme werden eingefangen, operiert, mit einem Mikrochip ausgestattet und sozialisiert. Danach werden sie über eine private Tierschutzorganisation mit einem Schutzvertrag und gegen eine Schutzgebühr zur Adoption angeboten. Die meisten müssen aber wieder in ihrer bekannten Umgebung freigelassen werden. OPEB kümmert sich im Moment um die tägliche Fütterung von 700 Wildkatzen. Dies bewirkt weniger Elend, Krankheit und Not durch bessere Lebensbedingungen und - auch die zahlreichen kleinen Vogelarten profitieren davon.
Diese gewaltigen Bemühungen und die in kurzer Zeit erreichten Resultate haben die ARCHE NOAH Wiedlisbach überzeugt, ihnen finanzielle Hilfe zukommen zu lassen. Bitte helfen sie uns weiterhin diese Organisation zu unterstützen.
Das letztes siebte Leben in Sibirien
Bereits in den 80-er Jahren kümmerte sich Svetlana Konovalova unter schwierigsten Bedingungen um Strassenhunde und streunende Katzen in Sibirien. Wie man sich vorstellen kann, sind vor allem im Winter mit der Kälte und dem Schnee die Verhältnisse unvorstellbar schwierig. Es mussten viele Vierbeiner erfrieren oder an Mangelernährung sterben, bis dann 2008 der Verein «Das letzte siebte Leben» mit Sitz in Zürich angefangen hat, dieses Tierheim zu unterstützen.
Heute kümmern sich 11 Arbeiter um die ungefähr 800 Hunde und Katzen. Was einst auf einem leeren Feld angefangen hat, kann man seit 2022 auf dem Satellitenbild als kleine Insel erkennen, eine Insel der Hoffnung, dass eines Tages alles besser wird.
Die Arche Noah hat Svetlana und das letzte siebte Leben schon seit Jahren unterstützt, und wir haben kürzlich auf einen Aufruf für die Übernahme von Tierarztkosten für Nachimpfungen und kranke Katzen reagiert und unseren und natürlich Ihren Beitrag dazu geleistet.
Vermittlungen in der Schweiz
Auch im 2025 konnten wir für diverse Katzen und Hunde ein neues Zuhause vermitteln. Wir sind immer auf der Suche nach temporären Pflegefamilien und Adoptivplätzen für unsere Schützlinge. Bitte melden Sie sich bei uns unter Tel. 078 627 84 85 Arche Noah Wiedlisbach.
Wenn das Jahr sich zum Ende neigt, schauen wir mit Dankbarkeit auf all das Gute zurück, das durch Ihre Unterstützung im 2025 in der ARCHE NOAH Wiedlisbach geschehen durfte.
Doch unzählige Tiere warten noch immer auf unsere Hilfe und Schutz. Gemeinsam können wir auch im neuen Jahr wiederum viel bewegen.
Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie eine besinnliche und friedvolle Advents- und Weihnachtszeit und ein neues Jahr voller Mitgefühl, Zuversicht und Herzenswärme.
Ihr Team der ARCHE NOAH Wiedlisbach
Ausgabe 01/25
Sehr geehrte Gönnerinnen und Gönner der ARCHE NOAH Wiedlisbach
Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde
Es ist wieder mal an der Zeit, Sie darüber zu informieren, was über die letzten Monate in der ARCHE NOAH Wiedlisbach gelaufen ist.
Kastrationen in der Schweiz
Zu Beginn dieses Jahres haben wir unsere finanziellen Mittel auf mehrere Kastrations- und Sterilisationskampagnen konzentriert. Wir wollten unbedingt möglichst viele ausgewachsene Katzen operieren, bevor die Paarungszeit diesen Frühling wieder anfing, um weiteres zukünftiges Tierelend zu verhindern. Diese Kampagnen sind bewiesenermassen der nachhaltigste und beste Tierschutz.
Wir wurden in der Deutschschweiz in Langenthal und Wiedlisbach um Hilfe angefragt und im Kanton Jura in Réclère, Les Breuleux, Courchavon, Courgenay und Boncourt. Insgesamt konnten gegen 30 Katzen eingefangen und operiert werden. Es war ein sehr erfolgreicher Frühling.
Leider gibt es aber immer noch Leute, die sich nicht überzeugen lassen, dass Kastrationen nötig sind, um die im Moment wieder grosse Katzenpopulation einzudämmen. Oft werden diese dann in Gratisinseraten zum Kauf angeboten, ohne vorher jeweils einen Tierarzt gesehen zu haben. Nicht selten enden solche Käufe mit Enttäuschungen, wenn es sich dann herausstellt, dass das Büseli krank ist oder sogar stirbt. Werden die Kätzchen grösser, enden sie oftmals als Streuner oder landen in einem Tierheim.
Dies ist wohl auch mit ein Grund, warum die Tierheime im Moment überfüllt sind und leider werden seit gut einem Jahr viel weniger Tiere adoptiert. Falls Sie vorhaben ein neues Familienmitglied aufzunehmen, bitte berücksichtigen Sie eine Tierschutzorganisation!
Wir unterstützen ja tatkräftig diverse Organisationen die sich um das Tierwohl kümmern. Eine davon ist der
Tierschutzverein «Chance auf ein glückliches Leben» (www.chanceaufeingluecklichesleben.com)
Das Ziel dieses Schweizer Vereins ist es, Tieren, die niemand möchte, die Chance auf ein glückliches, artgerechtes Zuhause zu ermöglichen.
Meistens sind es kranke, alte, behinderte oder sogar gelähmte Hunde, die auf einem privat finanzierten Grundstück in der Nähe von Vesoul (Frankreich) ein Zuhause für immer finden. Solche Vierbeiner können nur ganz selten weitervermittelt werden und meistens bleiben sie bis ans Ende ihres Lebens in der Obhut von Tanja Vollenweider, die auch einige Wildkatzenkolonien betreut und herrenlose Katzen aufnimmt, die sie dann weitervermittelt.
Ein Tag im März verlief für Tanja nicht ganz wie geplant, sie wollte gerade Futter und Leckerlis ins staatliche Tierheim Jouvence bei Dijon bringen, als ein 16-jähriger Hunde Opa in die Auffangstation gebracht wurde, da sein Herrchen ins Altersheim umziehen musste und seinen langjährigen Gefährten leider nicht mitnehmen durfte.
Der Besitzer hatte sich wohl die letzten Jahre nicht mehr so richtig um seinen Roucky kümmern können, dieser war in einem bedenklichen Zustand und biss sogar vor Schmerzen zu. Da konnte Tanja nicht wegschauen, denn alte und kranke Tiere haben keine Chance noch adoptiert zu werden und oftmals ist eine Euthanasie die einzige Lösung. So entschied sie sich, dieses arme Häufchen Elend in das bestehende Hunderudel ihres Vereins aufzunehmen und ihm spontan die Chance auf ein glückliches Lebensende zu bieten.
Die Aufnahme eines solchen Hundes ist kostspielig, denn im vornherein war klar, dass bei Roucky mit hohen Tierarztkosten zu rechnen ist und so gelangte Tanja auch an uns mit der Bitte um Unterstützung.
Der Tierarzt diagnostizierte eine Ohrenentzündung, schlechte Leberwerte, starke Arthrose, einen Milztumor und Hautprobleme. Sein Zustand und das Alter liessen eine Operation nicht mehr zu. Er wird jetzt mit Schmerzmitteln und Medikamenten zur Unterstützung der Leber behandelt, dazu bekommt er alternative Medikamente zur Verlangsamung des Krebses, eine wöchentliche Lasertherapie gegen die Arthrose und gegen seine Hautprobleme Medizinalshampoo.
In der Zwischenzeit geht es ihm deutlich besser. Er zeigt wieder Lebensfreude und scheint praktisch schmerzfrei zu sein. Er kann wiederum richtig gut laufen und teilweise sogar kurz rennen. Er geniesst jede Streicheleinheit und liebt es, mit seinen Artgenossen draussen nach Leckerlis zu suchen. Er darf einfach vom Rest seines Lebens profitieren und in liebevoller und artgerechter Umgebung glücklich sein.
Auch wenn Tiere wie Roucky eine sehr zeitintensive Betreuung und teure Behandlung benötigen, sind wir überzeugt, dass sie eine schmerzfreie und lebenswerte restliche Zeit verdienen.
Garlyc und eine zweite Katze wurden beim Wohnungswechsel einer Familie einfach ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen. Im Gegensatz zur zweiten Katze, von der heute noch jede Spur fehlt, kam Garlyc krank und in einem erbärmlichen Zustand ins Tierheim. Seine Augen drückten das ertragene Leid aus und sein abgemagerter Körper war von Wunden übersät.
Trotz allem fasste er langsam wieder Vertrauen zu den Menschen. Aber es brauchte viel Pflege, Fürsorge, Liebe und Geduld von freiwilligen Tierschützern. Seine neue Familie, kam anfänglich an ihre Grenzen, denn sie musste mit seiner Unsauberkeit, Nachtruhestörungen und gegen das sich übermässiges Lecken ankämpfen. Glücklicherweise wurde die Hoffnung jedoch nie aufgegeben und die Geduld wurde belohnt. Inzwischen hat sich dieser Kater, welcher die menschliche Gleichgültigkeit nur dank viel Glück überlebte, zu einer beachtlichen Schönheit entwickelt. Sein Fell ist wieder seidig, sein Körper geheilt und seine Augen strahlen voll Vertrauen und Lebensfreude.
Garlyc hat dank der Vermittlung der Arche Noah Wiedlisbach nicht nur ein wunderbares Zuhause, sondern auch sein lang verdientes Glück gefunden. Er hat sich im neuen Zuhause eingelebt, heisst inzwischen Simba und ist heute ein umsorgtes und ganz besonders geliebtes Familienmitglied.
Wir wünschen ihm ein langes und glückliches Katzenleben in seinem neuen Daheim und seiner Adoptivfamilie viel Freude und hoffentlich wenig Sorgen mit Ihrem Vierbeiner.
Spendenaktion
Unsere aktuelle Spendenaktion, bei der Sie je nach Spendenhöhe ein Geschenk der ARCHE NOAH Wiedlisbach auslesen können, geht weiter solange unser Vorrat reicht.
Sie finden die Geschenkauswahl unter «Spendeaktionen» auf unserer Homepage
www.archenoah-wiedlisbach
Bitte vermerken Sie bei der Bank- oder TWINT-Überweisung den von Ihnen gewünschten Artikel!
Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,
dies war ein kleiner Einblick in unsere Arbeit bei der ARCHE NOAH Wiedlisbach. Nun wünschen wir Ihnen einen schönen und angenehmen Herbst und hoffen natürliche auch weiterhin auf Ihr Vertrauen. Wir danken Ihnen bereits im Voraus für Ihre Unterstützung, die es uns erlaubt, auch in Zukunft für notleidende Vierbeiner aktiv zu sein.
Liebe Grüsse
Ihr Team der ARCHE NOAH Wiedlisbach
Bankkonto: Regiobank Solothurn AG, 4500 Solothurn IBAN CH17 0878 5016 0053 2710 1
TWINT: Tel. 078 627 84 85
Wir sind auch für sonstige Sachspenden immer sehr dankbar. Bitte kontaktieren Sie uns vorgängig!
Ausgabe 03/24
Sehr geehrte Gönnerinnen und Gönner der ARCHE NOAH
Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde
Das Jahr neigt sich bereits seinem Ende zu und unser Team ist jetzt schon ein volles Jahr für die ARCHE NOAH Wiedlisbach verantwortlich. Mit grosser Freude und Elan führen wir die Arbeit unserer langjährigen Präsidentin Esther Arni weiter, die sich während über 30 Jahren unermüdlich für die Tiere eingesetzt hat. An dieser Stelle möchten wir ihrer nochmals Gedenken und uns auch im Namen der Tiere bedanken für die gewaltige Arbeit die sie all die Jahre geleistet hat. Danke Esther.
Gerne stellen wir Ihnen nun unsere zwei neuesten Unterstützungsprojekte vor.
Das Tierheim Gals mit einem grossen eingezäunten Aussenbereich ist ein Paradies für wilde Katzen, die nirgends ausgewildert werden können oder für alte oder unsaubere Samtpfoten, die von niemandem mehr adoptiert werden wollen.
Dieses Tierheim war auch schon mehrmals die letzte Zufluchtsstätte für aggressive Katzen, die wir nicht vermitteln konnten. Deshalb unterstützen wir diese Einrichtung, sei es mit Material oder punktuell mit finanziellem Zustupf.
Das Chatdicap Tierheim in Les Brenets ist oftmals die letzte Chance für behinderte, chronisch kranke, verhaltensgestörte oder sehr betagte Katzen. Da solche Tiere keine Adoptionschance haben und sonst eingeschläfert werden, sind wir immer froh, wenn wir in Les Brenets ein für sie passendes Plätzchen finden.
In den letzten Monaten wurde dieser gemeinnützige Verein wegen Kastrationen in ihrer Umgebung mit hohen Tierarztkosten belastet, wir unterstützten sie ebenfalls.
Wildkatzen
In Wiedlisbach konnten die verbleibenden vier Wildkatzen mit tatkräftiger Hilfestellung eingefangen und sterilisiert werden. Einem Kater, der bereits längere Zeit verletzt war und der bestimmt grosse Schmerzen erleiden musste, konnten wir endlich helfen, ihm musste zusätzlich noch ein Teil seines Schwanzes amputiert werden. Er dankt uns für unsere Hilfe, indem er täglich zutraulicher wird.
Auch auf dem kleinen Gnadenhof von René und seinen Tieren in Courgenay, den wir seit Jahren finanziell unterstützen, schliessen sich immer wieder mehr oder weniger wilde Katzen seiner Futterkolonie an.
Die Mütter wurden sterilisiert und wieder am gleichen Ort in die Freiheit entlassen, wo sie weiterhin gefüttert werden.
Drei Jungkatzen konnten bereits vermittelt werden und René sozialisiert weitere fünf Junge, die noch etwas ängstlich, aber ebenfalls für eine Adoption vielversprechend sind.
Es gelang endlich die acht schon etwas älteren Wildkatzen einzufangen. Diese werden operiert und finden danach im Tierheim Gals, das oben bereits erwähnt wurde, ein neues Zuhause mit eingezäuntem Auslauf. Bei einigen muss aber zuerst auch noch der hartnäckige Katzenschnupfen behandelt werden.
Es warten noch viele weitere Kastrationsprojekte auf uns, die wir aber leider erst angehen können, wenn unsere Finanzen dies wieder zulassen.
Ein grosser Teil dieser streunenden Geschöpfe sind von ihrem harten Leben auf der Strasse schwer gezeichnet, meistens auch krank und brauchen medikamentöse Behandlungen. Dies ist immer mit hohen Kosten verbunden.
Vermittlungen von Schützlingen
Seit einiger Zeit ist es schwieriger Tierschutztiere zu vermitteln. Wahrscheinlich weil immer mehr Menschen in finanziellen Sorgen stecken und sich deshalb kein Haustier mehr leisten können.
Wir konnten in den letzten Wochen und Monaten zu wenige Katzen vermitteln. Aber eine der Adoptionen hat uns sehr gefreut: Es handelt sich um Momo, die FIV positiv ist und deshalb nur schwer vermittelbar war. Sie wurde als alleinige Wohnungskatze mit gesichertem Balkon von einem älteren Herrn aufgenommen, der viel daheim ist. Er fragt sich täglich, wie er eine so anhängliche, liebe Katze verdient hat und kann sein Glück kaum fassen.
Die Geschichte von Soxi kennen Sie vielleicht aus den sozialen Medien. Seine Halterin verstarb ganz unerwartet wegen eines Unfalls. Der Kater musste von der Polizei sofort aus der Wohnung geholt werden. Da die Tochter der Verstorbenen sich im Ausland aufhielt konnte sie sich nicht um ihn kümmern. So wurde er von uns übergangsweise zu einem Ehepaar in Pflege gegeben, da auch noch eine grosse Zahnsanierung nötig war. Diese hat er trotz seines fortgeschrittenen Alters und eines positiven FIV-Tests gut überstanden. Auch er gehört mit FIV und seinem Alter zu den schwer Vermittelbaren. Das Pflegepaar möchte ihn in der Zwischenzeit jedoch nicht mehr missen und er fühlt sich bei ihnen augenscheinlich wohl. Deshalb haben wir entschieden, ihm für seine letzten Jahre dort ein liebevolles Daheim zu geben. Die Tierarztkosten wurden von uns übernommen und wir werden ihn auch weiterhin unterstützen.
Bitte spenden Sie für diesen Opa mit dem Vermerk SOXI! Der allerliebste Soxi bedankt sich ganz herzlich bei Ihnen.
Kennenlern-Nachmittag vom 21. September im Atelier Sidus in Wangen a. A.
Gerne denken wir an diesen gemütlichen und kurzweiligen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen zurück, an dem wir mit zahlreichen langjährigen Gönnerinnen und Gönnern der ARCHE NOAH persönlich Bekanntschaft machen durften. Es entstanden viele interessante Gespräche zwischen den anwesenden Tierfreunden. Ein Gast hat uns sogar noch musikalisch mit dem Arche Noah Lied unterhalten. Als Höhepunkt dieses Nachmittags konnten wir von der Künstlerin Priska von Gunten das farbenprächtige Gemälde unserer Arche Noah entgegennehmen.
An dieser Stelle, danke Priska für dieses grossartige Geschenk, und auch dass wir das Atelier für diesen Event benutzen durften.
Weihnachtsaktion von PETFRIENDS in Oensingen
PETFRIENDS, Heimtierbedarf in Oensingen, welches sich im Einkaufszentrum Mühlefeld befindet, hat die ARCHE NOAH Wiedlisbach für ihre diesjährige Weihnachtsaktion ausgewählt.
Vom 1.Dezember bis Weihnachten können Kunden, die von uns ausgesuchten und dringendst benötigten Katzen- und Hundeartikel für uns kaufen. Diese werden uns danach von PETFRIENDS zugestellt.
Danke dass Sie diese Filiale für Ihre Einkäufe berücksichtigen und ein "Weihnachtspäckli" für unsere Schützlinge finanzieren.
Weihnachtsspende 2024
Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde, es braucht uns und Ihre Unterstützung definitiv weiterhin deshalb bitten wir Sie ganz herzlich, uns eine Weihnachtsspende zukommen zu lassen.
Ihre Hilfe ist dringend nötig,
Spendenkonto ARCHE NOAH Wiedlisbach
Herzlichen Dank im Voraus.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben besinnliche Festtage und einen guten Rutsch in ein gesundes neues Jahr.
Ihr Team der ARCHE NOAH Wiedlisbach
Ausgabe 02/24
Sehr geehrte Gönnerinnen und Gönner der ARCHE NOAH
Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde
Der Sommer steht vor der Türe und es wird Zeit zu berichten, was sich in der ARCHE NOAH Wiedlisbach so alles zugetragen hat.
Verletzte Streuner
Zuerst möchten wir all jenen danken, die bei einer Notlage von Tieren nicht wegschauen, sondern uns kontaktieren und uns über die Situation informieren. Nur wir Menschen können die Stimme der Tiere sein und um Hilfe bitten. Die ARCHE NOAH Wiedlisbach ist wenn immer möglich zur Stelle. Wichtig ist jedoch, dass wir informiert werden, denn nur so können wir helfen.
In diesem Quartal wurden uns wieder mehrere heimatlose, kranke und verwilderte Katzen gemeldet, denen wir in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen helfen konnten; vor allem durch die Übernahme der tierärztlichen Kosten. Die Büsis verbleiben bei den Helfern, bis sie genesen sind. Danach wird für die Samtpfoten, die in der Zwischenzeit auch kastriert wurden, wenn immer möglich ein schönes Plätzchen gesucht. Jene, die zu sehr verwildert sind, dürfen danach wieder an ihren angestammten Ort zurück.
Finanzielle Unterstützung
Neben unseren gewohnten, regelmässigen Patenschaften konnten wir zusätzlich zwei unserer Patenorganisationen, die sich aktuell in einer prekären finanziellen Notlage befinden, eine aussergewöhnliche Unterstützung zusprechen. Durch unsere Hilfe kann der Unterhalt und die Betreuung der Tiere bis Ende Jahr gesichert werden.
Kleinere Tierschutzorganisationen, die jeden Tag um das Wohl der Tiere besorgt sind, haben kaum Zeit, um sich auch noch um die Beschaffung von Spenden zu kümmern.
Vermehrt unterstützt die ARCHE NOAH Wiedlisbach nach genauer, vorgängiger Abklärung, solche Vereine und Projekte. Das heisst, wir bringen Ihre Spende dorthin, wo sie auch benötigt wird, vermitteln Tiere von Partnervereinen und versorgen diese auch mit von uns gesammelten Sachspenden.
Vermittlungshilfe bei Adoptionen
Dank unserer Vermittlungshilfe konnten dieses Jahr bereits folgende Samtpfoten ein neues Zuhause finden:
Wir waren besonders erfreut, dass auch die älteren Semester adoptiert worden sind, denn für diese ist es immer schwieriger einen Platz zu finden als für Jungkatzen oder Kitten.
Über unsere Vermittlungen informieren wir Sie auch jederzeit auf unserer Homepage.
Futterlieferung
Unsere Kolonie wilder Katzen in der Agglomeration Wiedlisbach brauchte wieder einmal eine grössere Futterlieferung und so mussten wir ein Palette Futter bestellen, was ungefähr 350 kg entspricht. Glücklicherweise haben wir von einem Hersteller ein sehr attraktives Angebot erhalten, welches wir natürlich dankend angenommen haben. Das neue Futter schmeckt unseren Vierbeinern sehr.
Sachspenden
Zahlreiche Privatpersonen und Tierorganisationen haben auf unseren Materialaufruf in den sozialen Medien reagiert und fleissig Trocken- und Nassfutter sowie gebrauchtes Katzen- und Hundematerial gesammelt. Alles kam den notleidenden Tieren zugute.
Wir danken allen herzlich für Ihre Unterstützung.
Spezielle Spendenaktion Porzellankatzen
Wir haben immer noch einige Porzellankatzen. Falls es Sammler unter Ihnen hat, die gerne eine bestehende Sammlung vergrössern möchten, dürfen Sie sich gerne bei uns melden.
Im Tierkrematorium Burgdorf und in der Tierarztpraxis Alor in Attiswil läuft die Spendenaktion der Porzellankatzen weiter. In unserem Sammelkässeli kann man also auch zukünftig für uns einen Batzen hinterlassen, wofür wir uns bereits vorgängig ganz herzlich bei Ihnen bedanken.
Strickhühnchen im Osterverkauf
Über die Osterzeit konnten wir einige Strickhühnchen verkaufen, die sich hervorragend für eine originelle Dekorationsidee geeignet haben. Unsere Strickerinnen haben uns so zu einer Zusatzeinnahme verholfen. Herzlichen Dank an alle Freiwilligen, die auf welche Art auch immer, bei unserem Engagement mithelfen.
Falls Sie Wollresten für uns hätten, wären wir erfreut, wenn Sie uns diese spenden würden, damit unsere Strickequipe über den Sommer nicht arbeitslos wird und bis zum Winter noch viele Strickwaren herstellen kann.
Neue spezielle Spendenaktion Juli bis September
Die Zeckenzeit hat wieder begonnen und wird uns leider während den Sommermonaten ganz sicher begleiten. Abhilfe schafft der Zecken-Entferner in Kreditkartengrösse mit unserem Logo.
Ab einer Spende von Fr. 30.00 werden wir Ihnen diesen gerne als Dankeschön einmal zusenden.
Besuchen Sie auch unsere Homepage; wir haben noch einige wertvolle Tipps in Bezug auf Zecken für Sie.
Neu überarbeitete Homepage
Wir haben unsere Homepage neu kreiert und werden diese in Zukunft auch aktiv betreuen.
Regelmässig werden wir dort Neuigkeiten für Sie bereithalten. Es lohnt sich also, immer wieder mal reinzuschauen.
Nachmittag zum persönlichen Kennenlernen
Bitte tragen Sie den 21. September 2024 bereits jetzt in Ihre Agenda ein! Gerne laden wir Sie zu einem persönlichen Kennenlern-Nachmittag von 14.00 - 16.30 Uhr ins Atelier Sidus im Bahnhof Wangen an der Aare ein.
Für uns wird dies die Gelegenheit sein, unsere langjährigen Gönnerinnen und Gönner persönlich kennen zu lernen und Sie können mit dem neuen
ARCHE NOAH - Team Bekanntschaft machen.
Wir werden Ihnen bei Kaffee/Tee und Kuchen über unsere mehr als 30-jährige Arbeit und deren Entwicklung erzählen und natürlich auch auf all Ihre Fragen eingehen. Wir organisieren diesen Nachmittag in Form einer offenen Tür, wo Sie ohne Voranmeldung reinschauen können. Wir hoffen und freuen uns auf zahlreiches Erscheinen.
Administratives
Aus ökologischen und finanziellen Gründen möchten wir Ihnen unsere Mitteilungen / Newsletter in Zukunft per Mail zusenden. Sollte dies für Sie eine Option sein, bitte wir Sie, uns Ihre Mailadresse bis Ende Juli 2024 mitzuteilen. Sie können uns diese entweder über das Kontaktformular oder per Mail
übermitteln.
Im Namen der Tiere bedanken wir uns ganz herzlich für Ihre Unterstützung und wünschen Ihnen allen eine schöne und gute Sommerzeit.
Ihr Team der ARCHE NOAH Wiedlisbach
