René’s Tiere und seine «unglaubliche Geschichte»!

 

Update vom 6. Juni 2018

Schon wieder sind fünf Monate vergangen und an der Situation von René hat sich nicht viel geändert.
Zwar ist er immer noch in dem IV-Projekt, das erneut um einige Monate verlängert wurde. Man hat ihm zwar eine Festanstellung in Aussicht gestellt, doch will man noch zuwarten. Ich habe leider das Gefühl, dass man René „ausnützt“, arbeitet er doch zu einem kleinen Lohn oft über 10 Stunden. Er wird bei verschiedenen Firmen eingesetzt, im Lager, er fährt für einen Mahlzeitendienst, er wurde auf einem Pferdehof eingesetzt. Leider aber will ihn niemand fest anstellen.

Den Fahrausweis für LKW's wird er frühestens nächsten Frühling, also 2019, erhalten. Dies, obwohl er bis jetzt keinen Anfall mehr hatte und nun will man ihn sogar zwingen, Medikamente zu schlucken gegen Epilepsie! Diese jedoch haben schwere Nebenwirkungen und da er oft mit dem Auto unterwegs ist für die verschiedenen Firmen, kann ich verstehen, dass er zögert, sich mit diesen Medis „voll zu pumpen!“ Wenn er jedoch seinen Lastwagenführerausweis wieder haben will, muss er wohl oder übel diese Medikamente schlucken. Er muss regelmässig zu entsprechenden Untersuchungen.

Inzwischen haben verschiedene Gläubiger das Pfändungsbegehren eingereicht. Auch die Bank hat sich dazu entschlossen, für die Hypothek diesen Schritt zu machen. Es ist jetzt wohl nur noch eine Frage der Zeit, wann er mit seinen Tieren auf der Strasse steht.

Das eingeklagte Krankentaggeld für seine Krankheit vor einem Jahr, hat er immer noch nicht erhalten. Es findet nun in den nächsten Tagen eine weitere Gerichtsverhandlung statt. Sein früherer Arbeitgeber hat immer wieder den Termin vor Gericht verschoben.

Leider musste sich René auch von einigen Büselis altershalber trennen. Eines wurde überfahren und lag tot auf der Strasse. Auch von seiner 16jährigen Hündin Tschilli, die er vor 8 Jahren von der Kette erlöste, musste er schweren Herzens gehen lassen. Sie war altersschwach und seit vielen Monaten inkontinent.

Nach wie vor dürfen wir auf einige Tierfreundinnen und Tierfreunde zählen, die weiterhin ihre Patenschaften aufrecht erhalten und René ab und zu mit einem „Fresspäckli“ überraschen. Ueber diese Kontakte freut er sich immer sehr, zeigt es ihm doch, dass er nicht ganz vergessen und im Stich gelassen wurde von den Menschen. Da er jedoch selber nicht gerne schreibt und nie viel Guthaben auf seinem Handy hat, bat er mich, Ihnen allen recht herzlich zu danken. Er weiss dies sehr zu schätzen und ich denke, dass es ihm auch immer wieder Kraft gibt, die Hoffnung nicht zu verlieren. Falls Sie ihn anrufen möchten, melden Sie sich bei uns – wir geben Ihnen gerne seine Telefonnummer bekannt.

Im Moment heisst es nun abwarten. Abwarten, was mit seinem Job passiert, wie es mit den Pfändungsbegehren weitergeht und wohin die folgenden Monaten führen werden. Danke Ihnen allen, sehr geehrte Damen und Herren, dass Sie ihn und seine Tiere weiterhin unterstützen. Sollten sich in den nächsten Wochen irgendwelche Vorkommnisse ergeben, werden wir Sie wieder orientieren.
Inzwischen wünschen wir Ihnen alles Gute, einen angenehmen Sommer und bitte: Vergessen Sie René und seine Tiere nicht!

 

 

14. Januar 2018
Neues Kapitel von „Renè und seine Tiere“, eine unglaubliche Geschichte!

Nachdem es im vergangenen Jahr zu keinem Happyend für René und seine Tiere gekommen ist, wird nun im neuen Jahr ein weiteres Kapitel aufgeschlagen.

Seit Mitte Dezember 2017 kann René in einem Sozialprojekt der VI arbeiten. Der Chef ist wohl ein sehr sozial engagierter Mann und versucht nun auch, ev. für René eine Lösung zu finden. Leider ist dieser Einsatz in dem von der IV finanzierten Projekt auf drei Monate beschränkt, so dass er im März wohl wieder keine Arbeit hat. Der derzeitige Einsatz ist jedoch sehr gut für seine Psyche und nach wie vor glaubt René fest daran, dass er es schaffen wird und er doch noch eine Lösung für sich und die Tiere finden wird.

Gesundheitlich hat er sich gut erholt und wenn es so weitergeht, wird er wohl im Frühling auch wieder seinen Führerausweis für LKW's erhalten.

Nach wie vor unterstützt ihn die Arche Noah, damit er die Tiere versorgen kann. Dank einigen Paten können wir das Futter für die Huftiere und das Katzen- und Hundefutter finanzieren. Gottlob sind seit einigen Wochen keine Tierarztrechnungen mehr dazu gekommen und so reicht das Geld auch für die Einstreu und den Hufschmied.
Da an Weihnachten doch einige Spenden eingegangen sind, konnten wir nun auch zweimal eine grössere Lieferung an Lebensmittel, Wasch- und Putzmittel, Toilettenartikeln etc. für ihn kaufen, was er sehr geschätzt hat. Den ersten Lohn von dem Sozialprojekt bekommt er erst  jetzt, Mitte Januar, ausbezahlt.

Leider hat er immer noch kein Krankentaggeld von der Firma bekommen, wo er letzten Frühling eine Anstellung hatte bis zu seiner Krankheit. Er hatte kürzlich einen Schlichtungstermin beim Friedensrichter. Dieser wollte den ehemaligen Chef dazu bewegen, doch das Krankentaggeld auszuzahlen, da er ihm ja auch jeden Monat die Prämie abgezogen habe und deshalb wäre René auch versichert. Der Chef jedoch blieb hart und so muss René nun diesen Betrag, d.h. 2 Monatslöhne vor Arbeitsgericht einfordern. Leider dauert dies natürlich wiederum einige Zeit.

Mit dem Hausverkauf ist er nicht weiter. Die Bank wollte Ende 2017 etwas an die ausstehende Miete und sein jetziger Chef hat dies bezahlt. Somit hat René nun die kommenden drei Monate wieder Ruhe und er hofft, von seinem Lohn nun monatlich etwas bezahlen zu können. Ein Verkauf des Hauses scheint sehr schwierig zu sein, da der Zustand der Liegenschaft eher als schlecht bezeichnet werden muss und die beiden Makler, die bisher Interesse zeigten, wollten das Haus nur zu den bestehenden Hypotheken übernehmen und somit hätte René nichts erhalten und wohin soll er gehen mit seinen Tieren?

Nun werden wir sehen, was die Monate bis März bringen. Ob René eventuell eine Anstellung erhält? Ob er jemanden findet, der das Haus kauft und er doch  einen kleinen Gewinn für sich bekommt? Wie geht es weiter mit der Zwangsversteigerung des Hauses? Die Bank hat im Moment nur die Hypothekarzinsen eingefordert. Wir werden sehen und Sie, liebe Freunde der Arche Noah, weiterhin orientieren.

Einstweilen bedanken wir uns ganz herzlich bei den Paten, den Gönnern und Spendern und allen, die René in irgendeiner Form unterstützen. Gerne hoffen wir, dass wir auch im neuen Jahr auf Sie alle zählen dürfen, damit wir weiterhin unseren Beitrag an den Unterhalt von René's Tieren leisten können. Ein ganz grosses DANKESCHÖN Ihnen allen!

 

 

Update vom 3. Oktober 2017

 

Der Herbst hat Einzug gehalten und die «unglaubliche Geschichte» von René und seinen Tieren führt nun zu dem traurigen Kapitel, das wir mit aller Kraft versuchten zu verhindern! Doch die Würfel sind nun gefallen, die Gläubiger haben die Geduld verloren und zwei haben nun die Betreibungen resp. sogar die Zwangsversteigerung seines Hauses in die Wege geleitet. Wenn kein Wunder geschieht, wird sein Haus voraussichtlich am 11. November 2017 (kein Fastnachtsscherz) zwangsversteigert und nach Aussagen seiner Bank muss er dann allerspätestens Ende Jahr mit all seinen Tieren ausziehen! Nur wohin? Auf diese Frage erhält er natürlich von der Bank keine Auskunft.
 
René ist immer noch guten Mutes und hofft, dass sich eine Lösung abzeichnet. Wir jedoch zweifeln daran, haben wir doch nun bald seit einem Jahr versucht, eine Lösung für die Tiere und René zu finden. Im Moment lebt er mehr schlecht als recht von der Hand in den Mund, da er das Krankentaggeld von seinem Arbeitgeber immer noch nicht erhalten hat und es nun per Gericht einklagen musste. Dank der Paten können wir monatlich das Heu für Grisela, die Stute und die beiden Ponys bezahlen und auch dank dem, dass Bolero sein anfangs Mai von einer Bekannten von René übernommen wurde, reicht das Patengeld zu einem Teil auch noch für den Hufschmied.
Die Einstreu wird weiterhin von der Arche Noah bezahlt. Die Sägerei, wo er die Einstreu holt, schickt uns monatlich die Rechnung zu.
 
Da eines der Ponys eine Kolik hatte im August und René mit ihm ins Tierspital nach Zürich musste, liegt nun auch schon wieder eine unbezahlte Tierarztrechnung von Fr. 745.—vor, die vorerst nicht bezahlt werden kann, da auch der Arche Noah das nötige, zusätzliche Geld für Renés Tiere fehlt.
 
Falls also kein Wunder geschieht, und Wunder sind leider doch relativ selten, wird René mit Grisela, Max und Nick sowie mit Tschilly dem Hund, mit all seinen Busis und den 4 Tauben Ende Jahr auf der Strasse sein!
 
Dieser Gedanke bereitet uns allen doch ab und zu eine schlaflose Nacht!
 
Im Moment endet hier die «unglaubliche Geschichte» von René und seinen Tieren. Das nächste oder letzte Kapitel werden wir Ihnen wohl erst anfangs Jahr bekannt geben können! Falls jedoch das sehnlichst erwartete Wunder doch noch eintreffen sollte, erfahren Sie es selbstverständlich sofort! Bitte drücken Sie die Daumen!
Alles Gute für Sie und vielen Dank für Ihre Unterstützung für René und seine Tiere im Jahr 2017!

 

 

Update vom 30. August 2017

Nachdem nun 2 Monate seit dem Spitalaufenthalt von René vergangen sind, wurde bestätigt, dass René für ein Jahr nicht mehr fahren darf. Danach wird definitiv entschieden, ob er seinen Fahrausweis behalten kann oder abgeben muss. Er nimmt weiterhin sehr starke Medikamente und hofft natürlich, dass er keinen weiteren Epilepsieanfall erleiden wird und der Anfall im Mai auf die Infektion zurückzuführen ist und er also definitiv nicht unter Epilepsie leidet. Die Aerzte sind da sehr vorsichtig und auch das Gesetz schreibt vor, dass man mindesten ein Jahr anfallsfrei sein muss.

Da er gottlob kurz vorher eine Anstellung fand, ist er im Moment krankenversichert. Der Arbeitgeber hat ihm die Prämien abgezogen, doch weigert er sich nun, René das Taggeld auszubezahlen, da er angeblich noch in der Probezeit sei, falle ein Krankentaggeld dahin. René hat sich nun erkundigt, und da ihm Prämie abgezogen wurde, muss er auch versichert sein. Es bleibt somit René nichts anderes übrig, als dieses Taggeld auf dem Arbeitsgerichtsweg einzufordern, was natürlich wiederum einige Zeit in Anspruch nimmt und ihn wieder psychisch belastet. René bleibt nun wirklich nichts erspart! Die Firma hat ihm auch per Ende Juli nun gekündigt!

Nach wie vor können wir die Huftiere mit Heu versorgen dank den Paten, die regelmässig monatlich das Geld schicken. Auch die Einstreu und den Hufschmied wird die Arche Noah noch weiterhin übernehmen können. Leider gibt’s jedoch ein Problem mit den Tierarztkosten, da diese jeweils sehr hoch ausfallen. Die Arche Noah hat René mitteilen müssen, dass wir die letzte Arztrechnung vom Juli  von über Fr. 740.— noch bezahlen werden. Leider jedoch können wir im Moment keine weiteren Zahlungen mehr leisten. Es bleibt nur zu hoffen, dass keines der Tiere krank wird! Dieser Entscheid ist uns nicht leicht gefallen, aber die Arche Noah hat im Moment wieder ein Kastrationsprogramm am Laufen und dafür benötigen wir leider auch eine beachtliche Summe. Dazu kommt, dass die Spenden der Arche Noah zurückgegangen sind und einige der jahrelangen, treuen Spender verstorben sind. Aus gesundheitlichen Gründen kann im Moment die Gründerin der Arche Noah auch keine neuen Spender akquirieren! Wir können deshalb nur auf die Hilfe unserer Gönner/-innen hoffen. Sobald wir wieder in der Lage sind, René vermehrt zu unterstützen, werden wir dies natürlich tun.


Allfällige Spenden für René bitte weiterhin mit dem Vermerk «René’s Tiere» bezeichnen. Danke.
René hat sich nun auch entschlossen, das Haus zu verkaufen. Allerdings wird dies nicht einfach sein und wohin er mit seinen Tieren gehen will, ist offen. Bolero, der schwarze Wallach, ist seit Pfingsten in einem Reiterhof und wird von einer Bekannten von René betreut und auch finanziert, so dass doch die Kosten für Grisella, die Stute und die beiden Ponys etwas geringer ausfallen. Die hohen Tierarztkosten sind durch die Krankheiten der Busis entstanden. Ein Katerli hat Asthma und musste hospitalisiert werden; jetzt geht es ihm mit Medis besser. Ein anderes Busi hatte eine Infektion im Ohr und dadurch hat es nun Probleme mit der Koordination, kann nicht gut hoch springen, d.h. es fällt runter, da es die Distanz wohl nicht richtig einschätzen kann! Es hält seinen Kopf schief. Ob es nochmals gesund wird, kann die Tierärztin nicht sagen. Wir hoffen nur, dass es nicht etwa sogar einen Tumor im Ohr hat! Um das mit Sicherheit sagen zu können, müsste ein MRI gemacht werden. Kosten dafür ca. 800.—und eine anschliessende OP käme, laut Tierarzt, auf ca. 2'500.—zu stehen!

Falls Sie weitere Informationen möchten, mailen Sie und oder rufen Sie an. Wir geben Ihnen gerne Antwort. Wie es mit der «unglaublichen Geschichte» weitergeht, steht in den Sternen! Dass es doch noch mal ein Happy End geben wird, wage ich nicht mehr zu hoffen!

 

Update vom 25. Mai 2016

Das Schicksal schlägt nochmals zu:

Kurz vor Ostern sah alles sehr gut aus! René hatte dank Vermittlung einen Job als Chauffeur gefunden! Da er einen langen Arbeitsweg hatte, ging er um 04.00 Uhr aus dem Haus und abends war es dann oft nach 20.00 Uhr, wenn er nach Hause kam. Aber all das machte ihm nichts aus – er war ja so dankbar für die Chance, endlich sein Leben wieder selber in die Hand nehmen zu können!

Dies ging einige Wochen gut, dann bekam René starke Zahnschmerzen. Da er mal wieder wenig bis kein Geld hatte und das nicht noch für den Zahnarzt ausgeben wollte, besorgte er sich einfach Schmerzmittel, um die Schmerzen zu unterdrücken und vor allem, um arbeiten zu können. Sein Gesicht schwoll an, er hatte eine sehr «dicke» Backe und am 20. Mai war es dann so schlimm, dass er doch notfallmässig ins Spital ging. Aus dem Abszess, der sich gebildet hatte, floss Eiter und Blut und die Aerzte wollten ihn in ein Zahnzentrum einweisen. Doch soweit kam es nicht! Bevor noch die Ueberweisung geschrieben war, brach René zusammen und wurde dann mit der Ambulanz nach Basel ins Spital überwiesen, wo er auf der Intensivstation landete und in ein künstliches Koma versetzt werden musste, da sein Zustand so besorgniserregend war!  Nachdem er sich stabilisiert hatte, wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag sofort eine Notoperation durchgeführt, da die Aerzte befürchteten, dass sich dieser Abszess bereits in den Kopf ausgebreitet hätte.  Es kam dann zu vermehrten Zwischenfällen, er musste zeitweise beatmet werden, erwachte nur sehr langsam aus dem Koma und dann wurde sogar noch festgestellt, dass er ev. nun auch noch unter Epilepsie leidet! Diese Diagnose ist noch nicht zu 100% sicher; René befindet sich nach wie vor im Spital und muss noch einige Untersuchungen in dieser Richtung über sich ergehen lassen! Hoffen wir, dass sich dies nicht alles bewahrheitet und er nun nicht noch diese Krankheit hat.

Natürlich bangt er nun um seinen Job! Ein Chauffeur mit Epilepsie! Wie ihm die Aerzte sagen, muss er mind. ein halbes bis ein ganzes Jahr Geduld aufbringen, damit man mit Sicherheit sagen kann, diese Krankheit sei nur vorübergehend gewesen. Wie sein Arbeitgeber reagieren wird, wissen wir nicht.

Gottlob hat er helfende Hände, die zu seinen Tieren schauen. Aber nach wie vor muss die Arche Naoh für René’s Tiere aufkommen.

Wir sind deshalb allen Freunden und Gönner der Arche Naoh sehr dankbar, wenn sie uns dabei unterstützen! Herzlichen Dank, auch im Namen von René und seinen vierbeinigen Freunden!
Falls Sie weiterhin über den Gesundheitszustand von René informiert sein möchten, schreiben Sie eine Mail! Nach Rücksprache mit René ist er einverstanden, dass wir Sie informieren dürfen.
Von Herzen wünschen wir René baldige, vollständige Genesung und hoffen, dass wir unser Versprechen, weiterhin für seine Tiere finanziell aufzukommen, auch einhalten können. Dank der Unterstützung der Freunde der Arche Noah wird uns dies gelingen! Wir schaffen das!!!

 

 

Erster Teil von Rénes unglaublicher Geschichte:
René ist ein grosser Tierfreund und als selbständiger Chauffeur kommt er in all den vielen Jahren in der ganzen Schweiz herum. Da bleibt ihm auch das Tierelende, das man öfters antrifft, nicht verborgen. Er kauft einem Bauern den Hund ab und rettet ihn damit von der Kette. Er nimmt heimatlose Busis auf, die den Weg zu ihm finden, auch nimmt er ein Katzenpärchen von einem Bauern nach Hause, da diese «überzählig» sind. Die Babys müssen mit der Flasche aufgezogen werden, da sie nur wenige Tage alt sind!


Aber da hört er auch von Pferden und Ponys, die man aus den verschiedensten Gründen nicht mehr will, die fast schon auf dem Weg in den Schlachthof sind! Also ist René zur Stelle, nimmt die Tiere auf und gibt ihnen ein liebevolles, artgerechtes Zuhause. Dies geht über Jahre gut, die älteren Tiere sterben, «neue» werden wieder von ihm gerettet und kommen dazu.


Dann schlägt das Schicksal letzten Frühling zu
René, 60 Jahre alt, wird krank, verliert seine Aufträge als selbständiger Chauffeur und muss nun von dem Ersparten leben. Die Kosten steigen, die Tiere werden krank, müssen zum Tierarzt, Futter muss gekauft werden und auch René braucht für den Lebensunterhalt Geld. Er versucht krampfhaft im Jahr 2016 einen neuen Job zu bekommen, lebt bescheiden, verkauft, was er nicht mehr braucht, um sich und die Tiere durchzubringen.


Als die Arche Noah von René und seinen Tieren anfangs Dezember hört, ist es höchste Zeit! Er teilt seine letzten Teigwaren mit dem Hund und den Busis und einige Tiere brauchen dringend ärztliche Hilfe.

 

Wir haben kurz vor Weihnachten einen Aufruf in der Zeitung gestartet und um Futter- und Geldspenden gebeten. Der Erfolg konnte sich sehen lassen, konnten doch alle Tiere ärztlich behandelt werden, die Huftiere erhielten Besuch vom Hufschmied, Heu, Einstreu und Futter für seine Tiere sind bis Ende März gesichert. Auch haben zwei Personen eine Patenschaft übernommen, so dass mind. 2 Ballen Heu pro Monat für die Pferde und Ponys gesichert sind!

 

Was für Tiere hat René?
Also da ist mal der Wallach Bolero, die Stute Grisella, die beiden Ponys Max und Nick, die Katzen Maumau, Sam, Felix, Zorro und Lilly, Minusch, Shakira, Fritz, Micky, Raia, Travis, die Hündin Chilly und 4 Brieftauben.
Leider sind im März zwei Busis, Selina und Balu, zur Regenbogenbrücke gegangen! R.I.P. ihr lieben Samtpfötchen!

 

Da René seit über einem Jahr kein Einkommen hat, als selbständiger Erwerbender nicht stempeln kann und da er mit den Tieren in einem alten Bauernhof lebt, der ihm gehört, hat er Vermögen und wird deshalb von der Gemeinde nicht unterstützt. Nun meldet sich auch die Bank und er sollte seinen Hof verkaufen, weil er den Mietzins nicht mehr bezahlen kann. Doch wohin mit den Tieren, wenn er den Hof verkaufen kann? Kann er ohne ein festes Einkommen überhaupt eine Wohnung mieten? Wer will schon alte Tiere? Was passiert mit René selber? Die Tiere sind seine Familie!


Die Tiere und auch René brauchen uns und wir hoffen von Herzen, dass dank der Freunde der Arche Noah all die Tiere weiterhin bei ihm zusammenbleiben können. Falls Sie an einer Patenschaft interessiert sind, kontaktieren Sie uns. Wir geben Ihnen gerne nähere Einzelheiten bekannt und Sie können auch mit René selber Kontakt aufnehmen. Bei allfälligen Spenden für René’s Tiere vermerken Sie es bitte auf dem Einzahlungsschein.

Herzliches Dankeschön und wir hoffen sehr, dass ein Wunder passiert und wir Ihnen bald von einem Happy End berichten dürfen!
Danke liebe Tierfreunde!